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Lernumfeld


1) Bedeutung

2) Komponenten einer geeigneten Lernumgebung am häuslichen Arbeitsplatz

2.1) Strukturierter Arbeitsplatz
2.2) Sitz- bzw. Stehmöglichkeiten
2.3) Lichtquelle
2.4) Ruhe
2.5) Temperatur
2.6) sonstige

3) Effizientes Lernen außerhalb der eigenen 4 Wände

3.1) Hochschule
3.2) Bibliothek
3.3) Bahn
3.4) sonstige Umgebungen

1. Bedeutung


Das Lernumfeld ist eine essentielle Unabdingbarkeit für effizientes Lernen. Wie für die anderen Komponenten des erfolgreichen Lernens gilt auch hier der Grundsatz der individuellen Bedürfnisse. Sowohl Schüler als auch Studenten versuchen über Jahre hinweg, den für Sie geeignetsten Arbeitsplatz zu finden und diesen zu optimieren. Optimierung ist hier das Stichwort. Die Bestimmung der Lokalität ist das eine, sie aber auch so zu gestalten, dass sie perfekt mit den einzelnen Bedürfnissen übereinstimmt um sich wohlzufühlen, das andere. Es gibt doch nichts schlimmeres als sich motiviert an den Schreibtisch zu setzen um die Fallbearbeitung für das nächste Wirtschaftsprivatrechtstutorium in Angriff zu nehmen und dann feststellen zu müssen, dass sämtliche Lernutensilien in der Wohnung verstreut liegen, während einem aufgrund der hohen Zimmertemperatur und der permanenten Beschallung durch Musik seitens des Nachbars der Schweiß auf der Stirn geschrieben steht. Oftmals können wir die Umgebung auch gar nicht beeinflussen wie beispielsweise in der Bibliothek oder dem Vorlesungssaal. Dennoch können wir hier auch durch unser eigenes Verhalten Abhilfe schaffen.
Das Folgende soll Denkanreize, die vorrangig auf eigenen Erfahrungen basieren, vermitteln um dank des Lernumfelds gerüstet in die nächsten Klausuren zu gehen.

 (image: https://hssm.hqedv.de/uploads/Lernumfeld3Klinzing/Bild1.jpg)

2. Komponenten einer geeigneten Lernumgebung am häuslichen Arbeitsplatz



2.1 Strukturierter Arbeitsplatz

Das A und O bei Gestaltung des Arbeitsplatzes sind die greifbaren Utensilien. Der angehende Wirtschaftsjurist sollte hierbei vorallem Wert darauf legen seine Gesetzessammlung stets auf dem Schreibtisch zu platzieren. Desweiteren sollten auch Literatur, Notizen aus den Vorlesungen, Skripte und eventuell der Laptop bei Internetrecherchen entsprechend Platz finden. Alles weitere, was keinen unmittelbaren Bezug zu dem Lernstoff aufweist, hat am Arbeitsplatz nichts zu suchen. Wichtig ist zudem das Hinterlassen eines aufgeräumten Umfelds bei Beendigung der Lernaktivitäten. Dies gewährleistet am nächsten Tag eine höhere Motivation das Lernen entsprechend fortzusetzen.

2.2 Sitz- beziehungsweise Stehmöglichkeiten

Ähnliche Produktivität wie ein strukturierter Arbeitsplatz garantiert die Installation einer geeigneten Sitzgelegenheit. Hierfür empfiehlt sich ein Bürostuhl, welcher sich in der Höhe verstellen lässt und im Optimalfall mit Armlehnen bestückt ist. Obwohl diese nicht unbedingt bemerkbar zum Lerneffekt beitragen, sind sie doch ein wichtiger Bestandteil des Wohlfühleffekts und ermöglichen ein längeres Verbleiben am Arbeitsplatz. Bei ungeeigneten Sitzmöglichkeiten wie Hockern können derweilen Verspannungen in Rücken und Nerven auftreten, welche zu Kopfschmerzen führen. Macht man es sich hingegen zu bequem, indem man beispielsweise auf der Couch Platz nimmt, verliert man schnell den Blick für das Wesentliche oder ermüdet. Couch oder Sessel sollten maximal als Sitzgelegenheiten dienen, wenn man längere Kapitel zu lesen hat und Mitschriften nicht unbedingt erforderlich sind. Eine willkommene Abwechslung zu dem ständigen Sitzen können Lernpulte darstellen.

 (image: https://hssm.hqedv.de/uploads/Lernumfeld3Klinzing/Bild2.jpg)

2.3 Lichtquelle

Die beste Lichtquelle ist noch immer das natürliche Tageslicht, nicht zuletzt weil Sonnenstrahlen den Menschen mit dem lebenswichtigen Vitamin D versorgen und Endorphine freisetzen. Auch die resultierende Helligkeit spielt eine wichtige Rolle. Durch die Bestrahlung der zu lesenden Literatur werden die Augen entlasten, was widerrum zu einer besseren Verarbeitung des Gelesenen führt. Dennoch ist es nicht unbedingt ratsam den Schreibtisch Richtung Fenster auszurichten, da man an sonnenintensiven Tagen Gefahr läuft, geblendet zu werden und durch den verlockenden Blick aus dem Fenster das Risiko hoch ist den Fokus zu verlieren. Am Abend und generell in Wintermonaten ist der Einsatz zusätzlicher Lichtquellen unausweichlich. Hierzu eignen sich vorallem sogenannte Tageslichtlampen.

2.4 Ruhe

Ruhe ist ein zusätzlicher Garant für effektives lernen um den bereits angesprochenen Fokus hochzuhalten. Dabei spielt nicht nur der Lärm eine Rolle, sondern auch gegebenfalls eine gewisse Hektik im Umfeld, die sich vorallem breit macht, wenn man nicht alleine lebt. In WG's empfiehlt sich hier zu kooperieren und mit den Mitbewohner feste Lernzeiten auszumachen. Sollte dies nicht möglich sein, können notfalls immer noch altbewährte Ohrstöpsel Abhilfe leisten. Jedoch gibt es auch Menschen, die sich bei Todesstille schlicht unwohl fühlen. Leise Musik oder beruhigende Geräusche im Hintergrund können das Lernverhalten durchaus positiv beeinflussen. Individualität wird in diesem Punkt also groß geschrieben.

2.5 Temperatur

Das menschliche Wohlfühlbefinden wird stark durch die Temperatur beeinflusst. Von Mensch zu Mensch variiert dieses Empfinden allerdings stark. Manchen kann es nicht warm genug sein anderen dagegen ist es lieber, wenn sich die Celsius Skala in niedrigeren Bereichen bewegt. Unabhängig dieser individuellen Bedürfnisse wird eine Raumtemperatur zwischen 18 und 20 Grad als optimal angesehen.

2.6. sonstige

Es erklärt sich von selbst, dass Handys, sowie alle anderen Kommunikationsmöglichkeiten, am Arbeitsplatz kontraproduktiv wirken, außer es findet über sie ein reger Austausch mit einem Kommilitonen statt. Warum aber sollte man mit diesen telefonieren, wenn man ebenso gut einen Termin ausmachen kann um eine sehr viel effizientere Lerngruppe zu bilden? Andere Ablenkungsmöglichkeiten wie beispielsweise der Fernseher können allein durch das Ziehen des Steckers als Störfaktoren eliminiert werden. Die Psyche des Menschen spielt hier eine entscheidende Rolle. Während der Griff zur Fernbedienung einfach ist, gestaltet sich die Situation etwas anders, wenn man weiß, dass eben nicht alles mit einem Knopfdruck erledigt ist sondern ein gewisser Aufwand dahintersteckt. Dennoch ist Lernen stets auch eine Frage der Disziplin und des Verantwortungsbewusstseins. Zusätzlich sind Getränke und Nervennahrung essentiell um die Leistungsfähigkeit hochzuhalten und ersparen das Verlassen des Lernumfelds.


3 Effizientes Lernen außerhalb der eigenen 4 Wände



3.1 Hochschule

In Vorlesungen und Tutorien sollten wie immer die Gesetzestexte ein stetiger Begleiter sein um das Gesprochene durch selbstständiges Lesen nachzuvollziehen und gegebenfalls das eigene Gesetzbuch zu kommentieren. Lernunterlagen wie Skripte sind ebenso wichtig um dem roten Faden der Vorlesung zu folgen und wertvolle eigene Notizen anzufertigen. Man lernt nicht nur durch sehen und hören, sondern vorallem durch eigene Mitschriften, die am ehesten in Erinnerung bleiben. Genauso bedeutend ist die Wahl des Sitzplatzes. Während man auf hinteren Plätzen eher dazu neigt sich gelegentlich auszuklinken, ist man auf den vorderen Plätzen mehr in den Untericht integriert, woraus aktive Mitarbeit resultiert. Dabei muss man nicht immer neben Freunden sitzen, wenn diese sich aufgrund fehlender Motivation als zusätzlicher Störfaktor erweisen.

 (image: https://hssm.hqedv.de/uploads/Lernumfeld3Klinzing/Bild3.jpg)

3.2 Bibliothek

Die Bibliothek der Fachhochschule Schmalkalden sollte man vorallem aufsuchen um sich in neue Themengebiete einzuarbeiten, aufgrund des großen Sortiments an Fachliteratur. Durch das Ruhegebot findet man hier einen idealen Ort um sich ohne große Ablenkung auf den Lernstoff zu konzentrieren. Für Gruppenarbeiten eignen sich hier vorallem die isolierten Räume, welche man nach Vereinbarung mit den dortigen Angestellten betreten darf. Wer sich dennoch in den eigenen vier Wänden am wohlsten fühlt, kann sich bis zu 20 Büchern auf einmal ausleihen.

3.3 Bahn

Studenten, die regelmäßig durch die Bahn zum Hochschulort und wieder nach Hause gelangen, verlieren auf den Reisen kostbare Zeit. Dem steht aber nicht entgegen auch hier ein Buch oder den Laptop in die Hand zu nehmen. In einem solchen hektischen Umfeld empfiehlt es sich bereits gelerntes noch einmal zu wiederholen. Für neue Themengebiete wäre intensive Konzentration gefragt, was in Verbindung mit so vielen Störfaktoren, auf die man keinen Einfluss hat, selten umsetzbar ist.

3.4 sonstige Umgebungen

Nicht immer fühlt man sich an dem originären Arbeitsplatz wohl, sowie es keine Garantie dafür gibt, dass der Besuch der Vorlesung sich am Ende des Tages effizienter erweist als die selbstständige Recherche. Abwechslung ist hier ratsam. Unter den bereits abgehandelten Gesichtspunkten, welche eine hochwertige Lernumgebung auszeichnen, kann man sich auf die Suche nach neuen Orten begeben, natürlich nur insofern es die Gegebenheiten zulassen. Dabei können sogar der eigene Garten oder Balkon nach den individuellen Bedürfnissen angepasst werden. Externe Umgebungen können z.B. der nächstgelegene Park oder See sein. Maßgeblich ist und bleibt der Wohlfühlfaktor.

 (image: https://hssm.hqedv.de/uploads/Lernumfeld3Klinzing/Bild4.jpg)

Eine Anregung für die nächsten Semesterferien. Viel Erfolg beim Lernen!

Hier gelangt Ihr zum 4. Punkt Lernmedien.


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